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Ein integriertes Klimaschutzkonzept für Stegen

Der Gemeinderat der Gemeinde Stegen hat ein auf die Gemeinde zugeschnittenes Klimaschutzkonzept in Auftrag gegeben. Der Prozess wird zu 65% vom Bundesumweltministerium gefördert und von dem Beratungsbüro endura kommunal aus Freiburg begleitet.

Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben: die Emission von Treibhausgasen soll bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Das kann nur funktionieren, wenn sich Kommunen und ihre Bürgerschaft, Betriebe, Vereine, Interessengruppen und Wirtschaftsverbände engagieren. Nur gemeinsam kann es gelingen, das spezifische lokale Fachwissen in die Planung einzubinden und spürbare Kosten- und Energieeinsparungen zu erzielen.

Deshalb möchte ich Sie, liebe Stegener Bürgerinnen und Bürger, einladen dabei mitzuwirken, für unsere Gemeinde Ideen für konkrete Klimaschutzmaßnahmen und ein Klimaschutz-Leitbild zu entwickeln. Ziel soll sein, den Klimaschutz in verschiedenen Bereichen unserer Gemeinde dauerhaft zu verankern. Seien Sie bei der ersten Energiewerkstatt dabei, um aktiv Ideen zum Einsatz erneuerbarer Energien, für Maßnahmen zu Energie- und CO2-Einsparung und zur Förderung regionaler Wertschöpfung einzubringen. Endura kommunal wird außerdem die aktuelle Energie- und CO2-Bilanz der Gemeinde Stegen sowie die Ergebnisse der Potentialanalyse für die Gemarkung Stegen vorstellen. Die an Thementischen entwickelten Ideen und Maßnahmen werden anschließend dem Gemeinderat vorgelegt und in einer zweiten Energiewerkstatt im Juni konkretisiert.

Hierzu wird nach der Energiewerkstatt I am 09. Mai 2017 eine weitere Veranstaltung am 20.06.2017, die Energiewerkstatt II, 19:00 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses Stegen, stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte melden Sie sich per Mail oder Telefon bei Sarah Berberich, , Tel. 0761 3869098-21, an. Wählen Sie dabei ein Themengebiet aus dem Bereich Klimaschutz, zu dem Sie gerne Maßnahmen entwickeln möchten: Einsatz erneuerbarer Energien, Private Haushalte, Betriebe und Vereine, Mobilität, Tourismus oder kommunale Zuständigkeiten

Das Klimaschutzkonzept soll als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutz-Aktivitäten dienen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2018 öffentlich in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt.

Ich freue mich sehr, wenn Sie sich aktiv am Prozess beteiligen und zahlreich an der ersten Energiewerkstatt teilnehmen würden.
Ihre

Fränzi Kleeb
Bürgermeisterin
Der Nutzen eines Klimaschutzkonzeptes für Stegen ist groß:

1) Durch klare Ziele und die Umsetzung konkreter Maßnahmen leisten wir in den nächsten Jahren unseren Beitrag zu den nationalen Bemühungen, Energie einzusparen und Treibhausgasemissionen zu senken.

2) Vor Ort profitieren wir gesundheitlich und durch eine lebenswertere Umwelt von CO2-Einsparungen und neuen Mobilitätskonzepten, die weniger Abgase und Lärm verursachen.

3) Energieeinsparmaßnahmen und der Einsatz erneuerbarer Energien bedeuten Investitionen, die in lokale Bau- und Handwerksunternehmen fließen. So stärken wir die Wertschöpfung vor Ort.

4) Auch wenn weniger Geld für fossile Energieträger wie Heizöl ausgegeben wird steigt die regionale Wertschöpfung: es bleibt mehr Kapital in der Region.

5) Klimaschutzbemühungen sind außerdem ein wichtiger Faktor für die Außendarstellung unserer Gemeinde. Im Tourismus können wir diese gezielt einsetzen und neue Tourismuskonzepte entwickeln.